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ORTSTEIL PLÄNTERWALD Aktuell
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Wahlforum am 22. August 2011 im Rathaus Treptow |
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Wahlforum mit gordischem Knoten
Am 22. August fand im Rathaus Treptow ein Bürgerforum zur Berliner Wahl 2011 statt unter der Überschrift:
"Können die Kommunalwahlen
im September 2011 etwas ändern….?“
Als wir diese Frage formulierten, wussten wir noch nicht, dass eine Partei mit dem Änderungswunsch zur Wahl antritt (aber ändern kann auch heißen: „Wieder rückgängig machen, was die Vorgänger geändert hatten!“)
Auf dem Podium hatten die eingeladenen Gäste: Andy Jauch (SPD), Harald Moritz (Bündnis90/ die Grünen), Dr. Martin Sattelkau (CDU), Philipp Wohlfeil (Die.Linke) und Stefan Förster (FDP) und als Moderatoren vom Bürgerkomitee Plänterwald Klaus Mannewitz und Manfred Mocker Platz genommen.

In unserer Einladung hatten wir mögliche Themenkreise abgesteckt . (klicken Sie auf Einladung, wenn sie diese sehen wollen)
Zwei Stunden lang hatten die Kandidaten aller im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien die Möglichkeit, Standpunkte darzulegen und Fragen zu beantworten.
Etwa 80 Bürger beteiligten sich an dem Forum und einige stellten auch ihre Fragen. Wer genau hinhörte, konnte merken, wohin der Hase nach der Wahl laufen wird, wenn es nach dem Willen der jeweiligen Partei gehen sollte.
Wir stellten auch die Frage nach der Zukunft des Spreeparkgeländes, das
durch Verstrickung von Bank, verkorkstem Erbbaurecht und insolventem Pächter schon 10 Jahre den Berlinern vorenthalten wird. Wann wollen sie, so fragte Klaus Mannewitz, diesen gordischen Knoten durchhauen!?

Er hatte auch gleich einen mitgebracht. Es zeigte sich, dass die Auffassungen der Grünen, der Linken und der SPD (allerdings nur in Gestalt von Andy Jauch,
Herr Hölmer äußert sich ganz anders)
gar nicht so weit auseinderliegen: kein Megarummel, keine Parkhäuser im Wald! Dagegen von CDU und FDP wurde der Gedanke einer andersgerichteten Bebauung nicht ausgeschlossen!
Wir überreichten dem Publikum und den Gästen den Entwurf eines Beschlusses des Abgeordnetenhauses, der den gordischen Knoten wirklich zerschlagen würde. Dazu muss sich aber eine Fraktion genau zu diesem Standpunkt durchringen. Das sollte nicht erst am Ende der nächsten Legislaturperiode gelingen!
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Berliner Wassertisch 2011 |
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Volksentscheid "Unser Wasser" war ein voller Erfolg
Soviele absolute Ja - Stimmen wünschte sich jede Berliner Partei wie am 13. Februar 2011 für den ersten erfrolgreichen Volksentscheid in Berlin abgegeben wurden.
Was war geschehen?
Nach dem überzeugenden Erfolg des Volksbegehrens, nach 320000 gültigen Stimmen im Herbst 2010, gelang keine Übereinkunft mit dem Senat und dem Abgeordnetenhaus.
Angeblich wurde das Volk nicht gebraucht bei der Herstellung von Transparenz und bei der Zurückführung der den Berlinern gehörenden Mittel zur Daseinsvorsorge in Eigentum der Stadt Berlin.
Selbst, wenn das vorgeschlagene Gesetz " für die vollständige Offenlegung von Geheimverträgen zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe" Ecken und Kanten haben sollte, so ist es eine so ehrliche und unmissverständliche Erklärung gegen alle Hinterzimmerentscheidungen, die jahrzehntelang in Berlin im Interesse einer Minderheit getroffen wurden, dass man diesem Gesetz nur zustimmen kann.
Wir als Bürgerkomitee Plänterwald unterstützten den Volksentscheid und riefen dazu, sich an der Abstimmung zu beteiligen und mit "JA" zu stimmen.
Lesen Sie auch unseren Handzettel zum Volksentscheid!
Der Weg zu gerechten Wasserpreisen wird noch lang sein, doch mit diesem Volksentscheid hat sich die Berliner Bevölkerung emanzipiert. Geheime Manipulationen im Interesse von wenigen Abzockern werden immer schwerer.
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Ehrung für Irmgard Konrad am 14.November 2010 |
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Gedenkveranstaltung am Grabe der Antifaschistin Irmgard Konrad zum 95.Geburtstag
Am Sonntag, den 14. November trafen sich Vertreter des Bürgerkomitees Plänterwald, des Bundes der Antifaschisten, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, der Partei Die Linke und Angehörige, um Irmgard Konrad anläßlich ihres 95. Geburtstages am 14. November 2010 an ihrer letzten Ruhestätte auf dem Friedhof in Baumschulenweg zu ehren.
Irmgard und Fritz Konrad wohnten im Platanenweg 62. Beide beteiligten sich bereits ab 1933 am Widerstandskampf gegen die Nazis. Die Sozialistin und Jüdin Irmgard Konrad wurde mehrmals verhaftet. Stationen waren u.a. Auschwitz und Ravensbrück. Nach 1945 setzte sie sich besonders für die Aufklärung junger Menschen über Faschismus und Krieg ein.
Mahnende und aufrichtende Worte fanden
 Dr. Erhard Reddig
vom Bürgerkomitee Plänterwald und
 Dr. Hans Erxleben,
Leiter der AG Antifa der Partei Die Linke in Treptow-Köpenick.
(Klicken Sie bitte auf die Namen oder die Fotos, um die Texte als pdf-file zu lesen).
Daran knüpften viele Teilnehmer der Feier an, um mit ernsten und heiteren Episoden aus dem Leben und Kampf von Irmgard und Fritz Mut zu schöpfen für die große Aufgabe, die bleibt: dafür zu sorgen, dass Entbehrungen und Opfer
einer nun schon fernen Zeit wach bleiben im Gedächtnis vieler Menschen unseres Volkes.

Auch wenn es uns bisher nicht gelang, eine Ehrentafel am Haus Platanenweg 62 anzubringen und den Uferweg nach Ruth Werner zu benennen, werden wir uns für die Würdigung aller Kämpfer gegen den Faschismus aus unserem Ortsteil Plänterwald weiter engagieren.
Manfred Mocker Bürgerkomitee Plänterwald
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Berliner Wassertisch 2010 |
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Volksbegehren "Unser Wasser"
Gegenwärtig läuft in Berlin bis zum 26.Oktober 2010 ein Volksbegehren, welches das Ziel hat, die Geheimverträge mit den teilprivatisierten Wasserbetrieben offen zu legen. Zu diesem Volksbegehren werden Unterschriften gesammelt. Worum geht es bei dieser Aktion?
Zur Begrenzung der Profitmacherei der privaten Konzerne (RWE und Viola) beim Wasser, also bei elementarer Daseinsvorsorge für alle Berliner, ist die öffentliche Kontrolle notwendig.
Trotz günstiger Bedingungen hat Berlin die höchsten Wasserpreise einer deutschen Großstadt. Seit 2001 ist der Wasserpreis in Berlin um 35% gestiegen. Das heißt, eine Milliarde Euro Gewinne aus den Taschen der Verbraucher.
Wir als Bürgerkomitee unterstützen diese Aktion und rufen auf, sich an der Unterschriftensammlung zu beteiligen. Das Anliegen der Initiatoren geht aber noch weiter. Generell müssen Geheimverträge, die von der Ministerialbürokratie mit Konzernen abgeschlossen werden, offen gelegt werden. Gesetze, die demokratisch beschlossen und verabschiedet werden, können kontrolliert und juristisch angefochten werden. Bei den Geheimverträgen gibt es keine Möglichkeiten der demokratischen Einflussnahme und Kontrolle. Auch aus diesem Grund hat diese Unterschriftensammlung eine weitergehende politische Bedeutung. E. Reddig

Am Freitag, den 17. September, in der Zeit von 10:00Uhr bis 14:00Uhr, bestand die Möglichkeit vor der Netto-Filiale im Dammweg, eine Unterschrift für das Volksbegehren zu leisten. Auch außerhalb dieser Aktion sammelte das Bürgerkomitee mindestens 300 Unterschriften. Ebenfalls der Berliner Mieterverein und die Volkssolidarität waren im Ortsteil Plänterwald aktiv bei der Unterstützung des Volksbegehrens. Bürgerkomitee
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10.Todestag von Ruth Werner |
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Gedenkveranstaltung am 7. Juli 2010
Anläßlich des 10. Todestages von Ruth Werner hatten Die Linke, der Bund der Antifaschisten Treptow sowie das Bürgerkomitee am 7. Juli 2010 zu einer Gedenkveranstaltung eingeladen.
Das Interesse war groß, und der Veranstaltungsraum "pro" in der Kiefholzstraße war überfüllt. Eine Ausstellung über verschiedene Seiten des Lebens und des Kampfes von Ruth Werner wurde im Beisein ihrer Kinder eröffnet.

Bei der Ehrung im überfüllten "pro".
Foto: M. Weghenkel
Dr. Erxleben (Die Linke) erneuerte im Namen der Veranstalter die Forderung nach einer offiziellen Ehrung durch die Stadt und den Bezirk. (kann hier nachgelesen werden) Sehr bewegend waren die Ausführungen der Kinder von Ruth Werner und die Gedanken von Rolf Hempel, dem Herausgeber des Buches "Funksprüche an Sonja". Ín der schriftlichen Erklärung des Bürgerkomitees Plänterwald heißt es: "Mit Unverständnis müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass noch immer keine offizielle Aktivität von Politik und Verwaltung des Bezirks für die Ehrung des Lebens und des Kampfes von Ruth Werner erfolgte. Das Bürgerkomitee bleibt bei seiner Forderung, den Uferweg an der Spree - zwischen Bulgarischer Straße und Baumschulenstraße - nach Ruth Werner zu benennen." Wir danken der GBM Treptow, die diese Forderung in einer eigenen Erklärung voll und ganz unterstützt. Bürgerkomitee
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Plänterwaldtag 2010 |
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foto: BdA Treptow |
Plänterwaldtag 2010 am 29. und 30. Mai
Nun ist auch dieses Ereignis vorbei. Viele fleißige Helfer veranstalteten ein gelungenes Wohngebiets- und Waldfest. Das Programm auf dem folgenden Plakat konnte genauso durchgeführt werden. Und das Wetter spielte auch mit, wenn man von den Regengüssen am Sonntag
(gerade zwischen unseren Veranstaltungen) einmal absieht. Schade ist, dass am Sonnabend nicht noch mehr Bürger von unseren kostenlosen Angeboten Gebrauch gemacht haben. Aber der Frust sitzt bei vielen Menschen sehr tief und Informationen über Vernünftiges erreicht viele überhaupt nicht mehr. Aber für alle, die dabei waren, war es ein wichtiges und schönes Erlebnis. Dafür ein Dankeschön an alle Partner, die mit uns gemeinsam das Fest gestaltet haben. AG PRO PLÄNTERWALD
 Flyer Vorderseite
 Flyer Programmseite
Veranstalter des Plänterwaldtages:
- AG Pro Plänterwald, Bürgerkomitee Plänterwald
- Waldschule Plänterwald
- Figurentheater Grashüpfer im Treptower Park
- Kleingartenanlage Parkstraße im Bezirksverband der Gartenfreunde Berlin-Treptow e. V.
- Beate Laudzim und Ole Bendixen vom Lokal „Jawoll“
- Volkssolidarität Bezirksverband Berlin-Treptow/Köpenick
- Im Wohngebiet ansässige Gruppen der Volkssolidarität in Berlin e.V.
Mit Unterstützung der Mitgliedsgruppe des Berliner Mietervereins der Pirelli- Wohnobjekte und der Berliner Freunde der Völker Russlands e.V.
Wer mehr sehen will von unserem Plänterwaldtag 2010, der kann hier
unsere Bildberichte vom Wohngebietsfest am 29.Mai oder
vom Waldtag am 30.Mai anschauen.
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Tag der Befreiung am 8. Mai 2010 |
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foto: BdA Treptow |
65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus
Auch vor 65 Jahren, so wird erzählt, gab es ein schönes Frühjahr. Unser Plänterwald war unmittelbarer Kriegsschauplatz und ein Chronist berichtet: ”Ende April 1945 drangen Truppen der 5.sowjetischen Stoßarmee unter Generaloberst Bersarin in die Stadt Berlin ein und brachen am 23.4. bis zum Kraftwerk Klingenberg durch. Um die Spree schnell zu überqueren musste die richtige Stelle gefunden werden. Günstig waren Übersetzmöglichkeiten von Rummelsburg zum Plänterwald. Hier entwickelten sich dann schwere Kämpfe im Waldgebiet. Am 23.4. und 24.4. setzten am Plänterwald größere Teile der 5.Stoßarmee über und bezogen teilweise im heutigen Ortsteil Plänterwald Quartier. Von hier aus bewegten sie sich unaufhaltsam weiter in Richtung Stadtmitte”. Bereits am 8.Mai war Berlin durch die Rote Armee befreit.
Niemals darf das deutsche Volk vergessen, welche Verbrechen in seinem Namen geschehen sind und wer die Grundlage für ein neues Deutschland gelegt hat. Unser Bürgerkomitee hat sich seit der Wende immer wieder aktiv für die Erhaltung und Pflege des Treptower Ehrenmals und die Bewahrung der Gedächtnistradition an diesem Platze eingesetzt.
Liebe Freunde, beteiligen wir uns am 8. Mai 17Uhr an der Kundgebung am Treptower Ehrenmal. Kommen Sie selber, bringen Sie auch Bekannte, Freunde und vor allem Blumen mit:
8.Mai 17:00 Uhr
Kundgebung am Denkmal „Mutter Heimat“ im sowjetischen Ehrenmal in Berlin Treptow. Es sprechen Prof. Dr.Heinrich Fink und Oberst a.D. Marat Jegorov, Belarus, Teilnehmer an der Siegesparade am 9.Mai 1945 auf dem Roten Platz in Moskau, Präsidiums- mitglied des europäischen Friedensforums (epf). Auftritt des Kinder- und Jugendchores „Sadako“. Anschließend Niederlegung von Kränzen und Blumen am Denkmal "Mutter Heimat" und am Sowjetischen Ehrenmal.
Veranstalter: Bund der Antifaschisten Treptow e.V.
Ein besonderer Tipp: 9.Mai 11 bis 22 Uhr
Deutsch-Russisches Volksfest zum Tag des Sieges über den deutschen Faschismus.
Ort: Parkplatz Rosengarten, Puschkinallee, Treptower Park
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Plänterwaldtag 2010 in Vorbereitung |
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foto: Joachim Borchard |
Plänterwaldtag 2010 ist für das Wochenende 29./30.Mai geplant
Diesmal wollen wir an zwei Tagen im Mai gemeinsam mit möglichst vielen Plänterwaldern unseren Ortsteil und unseren schönen Wald hervorheben.
Am Sonnabend wird nach einem Bürgerforum wieder wie im Vorjahr ein kleines Fest um das Lokal "Jawoll" steigen, am Sonntag sollen der Wald und der Forst und die Waldschule im Mittelpunkt stehen.
Es wäre schön, wenn sich viele Leute an der Vorbereitung beteiligen und noch eigene Ideen zur Gestaltung eines gelungenen Festes einbringen.
Unser erster Grobentwurf für den Plänterwaldtag 2010 ist
hier zu lesen.
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